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Digital Media Law and Management: 3 Fragen an Prof. Dr. Marcus Schladebach, LL.M.

Digital Media Law and Management: 3 Fragen an Prof. Dr. Marcus Schladebach, LL.M.

30. Oktober 2018 –

 Lehrender und Modulbeauftragter des Studiengangs gibt Einblicke in den Dualen Master

Prof. Dr. Marcus Schladebach, LL.M. ist Universitätsprofessor an der Universität Potsdam sowie Modulbeauftragter und Dozierender im Master.

Anlässlich des Studienstarts des zweiten Jahrgangs beantwortet er dem EPI drei Fragen zur Relevanz des Masters und den Lehrinhalten, insbesondere hinsichtlich des Medienrechts:


Was unterscheidet diesen Master von anderen weiterbildenden Masterstudiengängen?

Während andere Masterprogramme oft monothematisch angelegt sind, liegt der große Vorzug des Potsdamer Masterstudiengangs "Digital Media Law and Management LL.M./MBA" in der einzigartigen Verknüpfung von rechtlichen und wirtschaftlichen Inhalten. Bei beiden Bereichen steht zudem jeweils die digitale Dimension im Vordergrund. Es ist gerade die fachübergreifende Intention des Masters, der den medienrechtlich befassten Juristen den wirtschaftlichen Hintergrund und den medienwirtschaftlich arbeitenden Managern den juristischen Kontext ihrer jeweiligen Tätigkeit aufzeigt. Damit kann jeder Teilnehmer seine ursprünglichen Kenntnisse sowohl vertiefen als auch disziplinübergreifend erweitern.

Was erwartet die Studierenden in Ihren Lehrveranstaltungen, insbesondere in ihrem Modul „Vertiefung Medienrecht“ genau und welchen Nutzen können sie für ihren beruflichen Alltag daraus ziehen?

Bei der Vertiefung im Medienrecht sollen aufbauend auf den im Grundlagenmodul erworbenen Kenntnissen einzelne Rechtsfragen, insbesondere des Rechts der Werbung, besonders untersucht werden. Anhand konkreter und häufig auch bereits gerichtlich entschiedener Fälle soll das Grundlagenwissen angewandt, die Gerichtsentscheidungen nachvollzogen und die Ergebnisse kritisch hinterfragt werden. Dies stärkt das Problembewusstsein im Hinblick auf vermeintlich einfache Fallkonstellationen, zudem werden Kritik- und Argumentationsfähigkeit ausgebaut und damit Fähigkeiten, die in der Praxis für einen überzeugenden, sachlich bestens fundierten Auftritt von großer Bedeutung sind.


Wieso ist der Ansatz des Masters an der Schnittstelle von Medienwirtschaft und Medienrecht aus Ihrer Sicht so wichtig / zeitgemäß / sinnvoll und wo setzen da vertiefte medienrechtliche Kenntnisse an?

Der Medienmaster bedient eine langjährige Lücke in der Studienlandschaft in Deutschland. Die Nachfrage nach medialen Informationen und Dienstleistungen hat sich exponentiell erhöht. Es geht darum, qualitativ hochwertige Medienberatung und ebensolche Medienprodukte anzubieten. Während sich die Medienwirtschaft dieser Potenziale und Bedürfnisse seit Jahren bewusst ist, fehlte jedoch bislang ein wissenschaftliches Spezialstudium, mit dem man sich für die rechtlichen Herausforderungen sowie die Managementaufgaben der Medienbranche gleichermaßen besonders qualifizieren kann. Auf dieses Bedürfnis der deutschen Medienwirtschaft reagiert der Potsdamer Medienmaster in zielgenauer und bestens studierbarer Weise.

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Prof. Dr. Schladebach wird im kommenden Grundmodul G2: Grundlagen Medienrecht einen großen Teil der Lehre übernehmen. Die Studierenden erwartet ein umfangreicher Einblick ins sowohl öffentliche als auch private Medienrecht sowie ins Urheberrecht.


Weitere Lehrende des Moduls sind: apl. Prof. Dr. Norman Weiß (Universität Potsdam), Prof. Dr. Wolfgang Mitsch (Universität Potsdam), Patricia Ernst, LL.M. & Christiane Stützle (Morrison & Foerster), Ramak Molavi (iRights Law) sowie Dr. Julian Waiblinger (BOEHMERT & BOEHMERT).

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Marijana Harder
Marijana Harder
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