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3 Fragen an den neuen Geschäftsführer des EPI
Foto: Konstantin Börner

3 Fragen an den neuen Geschäftsführer des EPI

15. Juni 2020 –

 Nach 30 Tagen im Amt haben wir Philipp Künstle befragt

In dieser herausfordernden Zeit ist Philipp Künstle neuer Geschäftsführer des Erich Pommer Instituts geworden. Wir haben ihn gefragt, wie er die letzten Wochen erlebt hat, welche Maßnahmen das EPI ergriffen hat und wie gezielte Weiterbildung für den Neustart helfen kann.


Lieber Philipp, wie geht man eine neue Geschäftsführerposition in dieser herausfordernden Zeit an? Was hat sich in euren Abläufen und bei eurem Angebot verändert?

"Die Situation mit allen im Home Office ist definitiv besonders, war für uns aber keine all zu große Umstellung, da wir auch schon vorher Homeoffice-Tage hatten. Auf den direkten, persönlichen Austausch mit den Kollegen und Kolleginnen freue ich mich trotzdem sehr, sobald es wieder möglich ist. Da wir uns größtenteils schon seit 3 Jahren kennen, nur mit mir in einer anderen Funktion, haben mir meine „alten“ Kolleg*innen den Einstieg sehr leicht gemacht. 

Neben der Umstellung auf komplett digitale Angebote war es uns besonders wichtig auch Schulungen für unsere Referierenden und Dozierenden anzubieten, so dass wir die besondere Qualität unserer Seminare ebenfalls in die Online-Lehre übertragen konnten. Das haben wir dann auf alle Lehrenden an Deutschen Filmschulen ausgeweitet, was positiv angenommen wurde. Dazu lernen z.B. Studierende der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF in diesem „digitalen“ Semester mit unseren Online-Kursen. Das werden wir weiter verfolgen und macht mich sehr stolz."


Was denkst du: Wie wird sich die Pandemie auf die Perspektive und damit auch auf die Weiterbildung in der Medienbranche auswirken?

"Ich persönlich finde, dass man den sozialen Kontakt und die persönliche Begegnung durch die erlebten Einschränkungen viel intensiver wahrnimmt und vielleicht noch mehr zu schätzen weiß. Ich glaube, dass sich dies natürlich auch positiv auf unsere Weiterbildungsprogramme auswirken wird. Wir alle arbeiten in dieser Branche, weil wir das Miteinander so sehr schätzen. Es gelingt uns dies in EPI Webinaren und Online-Workshops zum großen Teil zu übersetzten, aber wir allen freuen uns natürlich auch wieder auf die Begegnungen in den Präsenzveranstaltungen.

Viele machen zudem gerade die Erfahrung, dass auch digitale Kommunikationsstrukturen schnell und effizient sein können und sich nicht negativ auf das gute Miteinander auswirken. Es kommt sicherlich auf eine gute Mischung an, aber diese neue Flexibilität für Arbeitnehmer*innen ist für mich ein positiver Aspekt den wir aus dieser Zeit mitnehmen können."


Der aktuellen Situation zum Trotz: Welches Ritual nehmt ihr aus dem Home Office in Zukunft mit ins Büro?

"Wir treffen uns jeden morgen zur gleichen Zeit zum Austausch über Highlights, gute Musik, Filme, Serien und Bücher. Das ist sehr inspirierend und lief im Büro meist nebenbei oder erst am Mittagstisch. Ich finde, das ist ein sehr schönes, persönliches Ritual, das wir uns sicherlich beibehalten werden."

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